Neues zu Walter Benjamin

Nachbarn

22. Februar 2006

Eine Ausstellung in Berlin Schöneberg schildert die Schicksale deportierter Menschen aus Schöneberg.

Die Familien hießen Cohn und Zeller, einige sind berühmt geworden wie Else Lasker-Schüler oder Walter Benjamin, die meisten sind vergessen, einige waren reich wie jener Anwalt, andere lebten von der Hand in den Mund wie jener Postangestellte. Auf einem Bild läuft die zweijährige Meta Alexander auf den Fotografen zu und zieht eine Holzente hinter sich her. Ihre Mutter war Katholikin, der jüdische Vater zum Katholizismus konvertiert. Dennoch wurde die Familie aus der Wohnung vertrieben, der Vater von der Gestapo abgeholt.

Quelle: Tagesspiegel.

Die Austellung Wir waren Nachbarn wird bis zum 23. April im Rathaus Schöneberg am John-F.-Kennedy-Platz gezeigt: Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

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